Sonntag morgen. Ein Anruf eines Busfreundes und „Ab die Post“! Die Idee, ein gemütlicher Ausflug in der näheren Umgebung.
Wir fahren bis nach Tamins, dort gehts über den Kunkelspass, wo wir ein Plätzchen suchen um unsere knurrenden Bäuche ruhig zu stellen. Umgeben von Wald, Wiesen und einer Herde Kühe, bauen wir unsere Grillstelle auf.
Noch schnell in den Bus um unser Essen aus dem Kühlschrank zu holen. Ein Blick durchs Fenster…
Wir haben Besuch!
Ich schaue geradewegs in zwei grosse, braune Augen.
Eine Kuh!
Neugierig schaut sie mir durchs Fenster zu, was ich so mache da drin.
Da Kühe ja bekanntlich Herdentiere sind, lassen die anderen nicht lange auf sich warten.
Wusstet ihr schon, dass sich auch Kühe für den Innenausbau eines VW Busses interessieren? Nicht? So schauts aus…
Irgendwann haben sie sich alles angeschaut und zogen weiter. In der Zwischenzeit haben wir gegessen und waren bereit für die nächste Etappe. Die führte uns nach Vättis und von da über die Staumauer nach St. Martin. Auf der Staumauer machten wir noch einen kurzen Stop um die Aussicht zu geniessen.
Wie wir so da standen, fiel Mister RoadTrip- Girl und unserem Weggefährte nichts besseres ein, als einen Weg zu suchen, der direkt unter die Staumauer führt. Für schöne Fotos…
Ja bin ich denn lebensmüde? Neee, ohne mich!
Diese riesen Wassermassen die von dieser Mauer gestaut wird auf der einen Seite und wir auf der anderen? Dann noch nach dort unten über einen Waldweg fahren? Sicher doch… Werde ich etwa gefragt? NEIN! Ich zettere wie ein Rohrspatz, merke dass es nichts bringt und schnaube nur noch verachtungsvoll vor mich hin. Mister RoadTrip- Girl ignoriert das Ganze, fährt langsam den Weg runter, um die Kurve und… HA! Eine Schranke versperrt den Weg. Jetzt weiss ich auch weshalb es heisst, „Schadenfreude ist die schönste Freude“ oder so.
Ich imitierte unser Navy mit: „Bitte wenden, bitte wenden“! Tschagga!
Wir fuhren wieder hoch. Nun ging es Richtung St. Martin. Die Strasse ist immer im Halbstundentakt für die eine oder andere Seite geöffnet da man sich nicht mit dem Gegenverkehr kreuzen kann.
Es ist wie wenn du in der Zeit zurückreisen würdest. Eine einzige Strasse die in das Walserdorf führt. Rund um uns nur Wiesen, Berge und der See.
Im Dörfchen angekommen, gingen wir ein Eis essen und verweilten ein wenig in dieser speziellen Atmosphäre, die von den alten Häusern ausgeht.
Leider geht auch der schönste Tag zu Ende und wir machten uns wieder auf den Heimweg.
So ein Sonntagsausflug gibt mir immer wieder neue Energie für die kommende Woche. Auftanken und geniessen. Was gibt es schöneres?







Comments 4
Hoi Roadtrip-Girl
schöner Bericht!
Grüsse aus der „Büchs“
Danke Roli! War echt ein toller Tag mit euch.
Grüsse an alle in der “ Büchs“ (dann läuft sie wieder?)
Bis bald und schöne Ferien
wow- sieht toll aus!
Gibt es dort keine Übernachtungsmöglichkeiten?
Author
In St. Martin kann man verschiedene Arten von Zimmern buchen. Stellplätze gibt es keine.