Die besten Stellplätze finden

RoadTrip-Girl Tipps und Tricks 10 Comments

Es gibt viele Möglichkeiten einen Stellplatz zu finden. Jeder macht es ein wenig anders und doch suchen alle nach dem Gleichen. Einen Stellplatz zum Übernachten, der sicher ist.

Eine Garantie für Sicherheit gibt es aber nie. Egal ob man auf einem Campingplatz steht oder irgendwo wild campt. Wie wir unsere Stellplätze aussuchen schreibe ich euch hier:

Raststätten

Nur auf Raststätten gehen wenn es sich nicht vermeiden lässt! Lieber früh genug von der Autobahn abfahren und sich einen Platz suchen. Doch manchmal lässt es sich einfach nicht vermeiden, daher unser Tipp wie wir es machen, falls wir keine andere Möglichkeit haben.

Wenn wir auf Raststätten übernachten, dann immer so, dass wir bei einer Laterne oder einer Leuchtreklame stehen und so nah am Eingang, wie möglich. Wo mehr Licht, da weniger dunkle Gestalten. Auch sehen wir uns das Ganze einige Minuten an um sicherzugehen, dass wir hier wirklich bleiben wollen. Was nützt es, wenn es viel Licht hat, doch alle die irgendwie auf dem Parkplatz rumschleichen uns verdächtig vorkommen? So drücken wir bestimmt kein Auge zu.

Campingplatz

Als wir nach Deutschland auf ein Festival fuhren, wollten wir die Nacht davor auf einen Camping bevor wir uns am nächsten Tag ins Getümmel schmissen. Beim Campingplatz angekommen, war uns aber nicht sehr wohl dabei. Man sah von aussen schon, dass alles heruntergekommen war. Einige Männer in Jogginghosen liefen umher und bedachten uns mit finsteren Blicken. Da legten wir sehr rasch den Rückwärtsgang ein und waren wieder weg.

Er sollte schon von aussen einen gepflegten Eindruck machen. Vielleicht einen Rundgang erbitten und auch achten wer noch alles auf dem Platz steht. Wenn man längere Zeit stehen will, würde ich in einem Campingführer nachschlagen oder in einem Reiseforum fragen. Mund zu Mund Propaganda ist auch immer gut. Wobei es jeder anders empfindet, doch wenn von zehn Personen neun dafür sprechen, ist er sicherlich empfehlenswert.

Wild campen

Für uns das Schönste! Doch nicht immer ist es einfach einen Platz zu finden, den man auch nutzen darf.

Wir machen es so, dass wir immer ein wenig versteckt stehen. Unbedingt darauf achten, dass man nicht auf einem Privatgrundstück steht und falls doch, den Besitzer fragen, ob es erlaubt sei. Meist darf man für eine Nacht stehen bleiben und manchmal ergeben sich daraus auch gute Bekanntschaften, die einem weitere Tipps für solche Plätze geben. Manchmal kennen sie auch einen Freund eines Freundes wo man unbedingt noch hin soll.

Bitte nichts liegen lassen. Wenn so ein Ort gefunden wird, an dem man die Nacht verbringt, denkt daran, den Müll mitzunehmen und alles so zu verlassen wie man es vorgefunden hat. Der Nächste wird euch dankbar sein.

Manchmal steht man auch auf einem Platz der vielleicht kontrolliert wird. Keine Panik. Falls es so ist und ihr in der Nacht rausgeklopft werdet, bleibt höflich und erklärt, dass ihr am nächsten Tag weiterfahren werdet. Wenn ihr Glück habt, lassen sie euch stehen, wenn nicht, fragt nach, ob sie einen Platz kennen, wo man ungestört stehen darf. Meist wird dann auch bereitwillig Auskunft gegeben, da man einen Rat sucht und sie diejenigen sind, die euch weiterhelfen können.

Sucht euch eure Plätze bei Tageslicht

Wenn ihr noch fit seid und die Umgebung erkennen könnt, werdet ihr eher einen guten Stellplatz finden als müde und im Dunkeln. Wir machten die Erfahrung, dass wir im Dunkeln unseren Platz bezogen und am nächsten Morgen sahen, dass wir auf einer Müllhalde standen oder einige Meter weiter ein wunderschöner Platz gewesen wäre.

Daher suchen wir uns immer früh genug einen Stellplatz. Ausser es lässt sich nicht vermeiden, was aber wirklich selten vorkommt.

Das Allerwichtigste

Hört auf euer Bauchgefühl! Wenn ihr alleine reist, merkt ihr sofort ob ihr hier schlafen könnt oder nicht. Seid ihr zu Zweit oder mehr im Fahrzeug, dann verlasst den Platz wenn auch nur einer von allen sich nicht wohlfühlt dort.

Ich hoffe ich kann euch mit meinen Erfahrungen ein wenig weiterhelfen und vielleicht habt ihr noch Tipps die ihr mit mir teilen wollt. Schreibt mir doch in den Kommentaren was ich noch vergessen habe!

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Comments 10

  1. Toller Beitrag! Und richtig cooles Auto 😉 Ich würde ja liebend gern auch mal einen richtigen Roadtrip machen.

    Ich bin vor etwa eineinhalb Jahren, mit Freunden, für ein paar Tage nach Italien runter gefahren.
    Die ersten Tage haben wir in einem Bungalow auf einem Campingplatz verbracht und danach sind wir wieder in Richtung Heimat gefahren. Allerdings haben wir dann, auf halbem Wege, noch eine Nacht an der Küste verbracht.
    Wir hatten unseren Bus auf einem Parkplatz abgestellt und haben dann aber unter freiem Himmel, in einer traumhaftschönen Bucht, direkt am Strand übernachtet.

    Das ist vielleicht nicht der beste/sicherste Tipp für eine Übernachtungsstelle, aber definitiv sehr empfehlenswehrt, wenn man eher etwas Abendteuerlich unterwegs ist 😀
    Es ist einfach unbeschreiblich, morgens direkt am Meer aufzuwachen, an einem Strand, den man so früh ganz für sich allein hat…

    Liebe Grüße
    Salo♥

    1. Post
      Author

      Hallo Salo
      Freut mich sehr, dass dir mein Beitrag gefällt! ☺
      Das hört sich echt toll an. Sternenhimmel, das Meeresrauschen und die unglaubliche Nähe zur Natur! Besser als jedes Wellnesshotel… Sicherheitstechnisch vielleicht nicht das Beste, wie du geschrieben hast, doch so etwas musst du einfach mal erlebt haben. Das ist ein Erlebnis das du nie vergisst und immer gerne daran zurückdenken wirst. Unbezahlbar…!
      Liebe Grüsse
      Vero

  2. Hallo! 🙂

    Was für ein toller Beitrag! Ich fahre auch für mein Leben gern mit unserem Camping-Wagen herum. Erst im September waren wir drei Wochen im Elsass und waren dabei nie länger als zwei Nächte an einem Ort. Ich finde es fantastisch, einfach drauf loszufahren und zu schauen, wo es uns gefällt und wie lange wir bleiben wollen.

    Auch mit meinen Eltern und meiner Schwester war ich ausschließlich campen und habe es geliebt. Tatsächlich war ich erst mit Anfang 20 zum ersten Mal in meinem Leben für 3 Tage in einem Hotel. 😀

    Den Artikel werde ich auf jeden Fall weiterempfehlen und teilen.

    Viele Grüße
    Maike

    1. Post
      Author

      Hallo Maike,
      Vielen lieben Dank für deinen Kommentar, freut mich sehr, dass dir mein Beitrag gefällt!
      Zwischendurch gefällt es mir auch mal ein oder zwei Nächte in einem Hotel zu verbringen, doch dieses Gefühl der Freiheit erlebe ich wirklich nur wenn wir mit unserem Bulli unterwegs sind.
      Das hätte ich vor zehn Jahren nicht geglaubt! Damals war alles was mit Camping zu tun hatte für mich unvorstellbar. Jetzt könnte ich nicht mehr ohne!
      Liebe Grüsse und vielen Dank fürs Teilen! Echt lieb von dir!
      Veronica

  3. Hallo Vero,

    vielen Dank für die tolle Übersicht. Wir lieben Roadtrips und beginnen gerade mit dem Camping in Europa. Da kommen die Tipps der unterschiedlichen Übernachtungsplätze gerade zur richtigen Zeit.

    Viele Grüße,
    Tanja

    1. Post
      Author

      Hallo Tanja,
      Roadtrips sind echt toll und in Europa gibt es so vieles zu entdecken! Wart ihr schon mal auf Korsika? Mein absoluter Favorit, landschaftlich absolut Top aber unbedingt in der Nachsaison hin. Währen den üblichen Ferienzeiten sind die Strassen und auch Campingplätze übervoll.
      Liebe Grüsse
      Vero

      1. Bisher waren wir noch nicht auf Korsika, aber nach diesem Tipp werden wir uns mal näher mit der schönen Insel befassen. Das klingt wirklich toll! Da werde ich doch gleich mal hier ein bisschen stöbern gehen 😉

        Liebe Grüße,
        Tanja

        1. Post
          Author
  4. Hallo Vero,
    danke für diesen Beitrag. Zum ersten Punkt möchten wir Dir allerdings sagen, dass es auf Raststätten rein prinzipiell nicht empfehlenswert ist, zu übernachten. Da passieren einfach die meisten Einbrüche. Da hilft es auch den Campern nichts, unter einer Laterne zu parken (so haben die Einbrecher schon mehr Licht beim Türe knacken) und außerdem sind sie so geschickt, dass es den Leuten in der Raststätte auch nicht auffällt, wenn man möglichst nah an der Tür parkt. Da ist es dann immer besser, die Autobahn zu verlassen und an einem einsamen Fleck zu pennen.
    Viele Grüße, Marc und Selena

    1. Post
      Author

      Hallo ihr Zwei
      Klar gibt es bessere Plätze als eine Raststätte, doch manchmal lässt es sich nicht vermeiden. (Unsere Erfahrung, gut möglich das andere noch nie auf Raststätten übernachten mussten. Daher der Punkt Raststätte. ) So parken wir lieber im Hellen als im Dunkeln. Klar haben die Einbrecher mehr Licht, doch wir schlafen ja dann im Fahrzeug und sind nicht weg. Daher denke ich nicht, dass jemand sich erst bei den Fahrzeugen im Hellen zu schaffen macht, wenn es auch welche gibt die im Dunkeln stehen.
      Liebe Grüsse
      Vero

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