Valdés ist eine der tierreichsten Gegend wenn es um Pinguine, Seelöwen, Seeelefanten, Orcas und Wale geht. Auch Guanakos, Pampashasen, Nandus, Gürteltiere und viele verschiedene Vogelarten haben auf der Halbinsel ihr Zuhause.
Halbinsel Valdés
Die Halbinsel kann man mit dem Fahrzeug besichtigen. Es gibt verschiedene Routen die allesammt aus Schotterpisten bestehen. Der Ausgangspunkt ist Puerto Pyramides oder Playa Pardelas. Im Park darf man nicht übernachten. Die offiziellen Strecken ergeben ca. 268 Kilometer. Punta Norte ist bekannt für Orcas. Zwischen Punta Norte und Punta Cantor sieht man Pinguine, Seeelefanten und Seelöwen und viele Vögel. Punta Delgada ist in Privatbesitz und man muss zusätzlich bezahlen, wenn man diesen Abschnitt sehen will. Wieviel genau weiss ich nicht, da wir Punta Delgada nicht angefahren sind. Der Eintritt auf die Halbinsel beträgt 415 Argentinische Pesos pro Person für nicht Argentinier. Einmal bezahlt, darf man so lange auf der Insel bleiben wie man mag. Daher ist es ratsam, sich vorher in Puerto Madryn mit allem Notwendigen auszustatten. Verlässt man den Park und man will später wieder rein, zahlt man den vollen Eintrittspreis nochmals. Auf der Halbinsel selbst, in Puerto Pyramides gibt es kleinere Supermarkte und etliche Restaurants wie auch eine Tankstelle. Das Nötigste fehlt nicht auf der Insel.
Valdés und die Wale
Alle sagten uns, wir wären zu spät um Wale zu sehen. Wir nehmen es zur Kenntniss aber sind uns einig, wenn es sein muss sehen wir vielleicht noch ein Muttertier mit ihrem Jungen und wenn nicht, dann nicht. Es lohnt sich auch so die Insel zu besichtigen.
Puerto Pyramides
Wir übernachten in Puerto Pyramides. Einer von zwei offiziellen Stellplätzen (da der Campingplatz zu der Zeit geschlossen hatte). Kurz nachdem wir uns eingerichtet haben, entschliessen wir uns, an den Klippen entlang zu spazieren. Wir blicken aufs Meer hinaus und plötzlich sehen wir etwas Schwarzes auftauchen und kurz darauf wieder abtauchen. Wir haben einen Wal gesehen und das schon am ersten Abend! Nicht sehr nah aber man erkannte ihn gut.
Playa Pardelas
Unser nächster Stellplatz liegt einige Kilometer weiter weg.
Wir verbringen zwei, drei Tage dort und treffen ganz tolle Menschen. Bei Dirk und Juliana in ihrem Truck, dürfen wir unseren ersten Glühwein 2017 geniessen. Wir unterhalten uns lange mit den beiden und spät kehren wir zu unserem Stitch zurück. Früh am Morgen werden wir von einem Geräusch geweckt, das sich anhört wie wenn ein Dampfkreuzer hornt. Ein tiefes tuuuut… Mister RoadTrip und ich schauen uns verschlafen an. Nochmals ertönt dieses Geräusch. Plötzlich sind wir hellwach, springen auf und stürzen uns in unsere Kleidung. Das sind Wale!
Keine 50 Meter von uns entfernt sind etwa 8 Muttertiere mit ihren Jungen.
Gänsehaut von den Zehen bis zur Kopfhaut. Unbeschreiblich diese sanften Riesen so nah zu sehen. Definitiv ein Highlight unserer Reise!
Tierfotos bei Vierlivier Productions












