Neues Bett und mehr Stauraum

RoadTrip-GirlReisevorbereitung VW Bus T3 Syncro, Unser Fahrzeug 4 Comments

Kennt ihr noch den Beitrag „Schatz haben wir genügend Stauraum?“ Jetzt haben wir nicht nur mehr Stauraum, nein, wir haben auch ein wirklich bequemes Bett. Besser als Zuhause!

Wie es dazu kam?

Nun ja, das Thema Stauraum liess uns einfach nicht los und wir gingen immer wieder unseren Bus im Kopfe durch. Wo könnten wir noch zusätzlichen Stauraum irgendwie einbringen? Lange wollten wir uns nicht von einem fixen Bett überzeugen lassen, doch nach etlichen Wochen und langem hin und her, wurde es doch beschlossene Sache. Die Klappbank musste raus und ein fixes Bett rein. Auch da es für uns wichtig ist, angenehm liegen zu können und nicht mit Rückenschmerzen aufzuwachen.

Ja, zu Anfang war ich nicht wirklich glücklich damit, dass nun der Sitzplatz weichen sollte. Es ist nicht immer nur Sommer, Sonne, Sonnenschein… Was wird sein, wenn wir eine längere Zeit schlechtes Wetter haben werden? Würden wir es dann bereuen, dass wir keine solche Sitzgelegenheit mehr haben wie bis anhin? Gut, was wir zum Glück noch haben, ist der drehbare Fahrer und Beifahrersitz. So wären wenigstens im vorderen Bereich noch Sitzplätze vorhanden.

Das neue Bett im VW Bus

Gesagt getan und Mister RoadTrip machte sich ans Werk. Da sich im VW T3 der Motor hinten im „Kofferraum“ unter der Motorklappe befindet, konnte er nicht einfach so drauflos bauen. Es musste mit einberechnet werden, dass man immer wieder mal an den Motor ran muss und dafür nicht jedesmal das ganze Bett ausgebaut werden sollte. So kam in dem Bereich eine Aussparung, damit die Motorklappe bequem rein und rausgenommen werden kann.

Stauraum

Damit der Bettrahmen stabil ist, wurde in etwa der Mitte ein Verbindungsbrett montiert. Das ist aber nicht nur für die Stabilität, es dient zugleich als Abtrennung zum vorderen Stauraumbereich. Im hinteren Bereich haben wir nun Platz für acht Rakokisten mit Deckel in unterschiedlichen Grössen. Ideal für ein geordnetes Chaos. Vorne ist die Standheizung verbaut. Doch die braucht nicht soviel Platz. Im Rest können wir noch jede Menge Ware verstauen. Für Sachen an die wir schnell rankommen wollen, gab es noch eine Unterteilung. Eine Art Box. So kommen wir von vorne durch drei Türchen gut an das Gewünschte ran. Zum Beispiel an die Stühle, Benzinkocher, Apotheke oder so.

Zu dem eigentlichen Stauraum gelangen wir über den Deckel, auf dem die Matratze liegt. Damit man von hinten an die Motorklappe rankommt und vorne zum Stauraum, hat Mister RoadTrip zwei Deckel konstruiert. In den hinteren Deckel wurden zudem noch Löcher gebohrt, als Belüftung für die Matratze.

Mister RoadTrip war viele Stunden damit beschäftigt für uns ein komfortables Schlafzimmer zu bauen. Es wurde gesägt, gebohrt, geschraubt, Winkel, Schrauben und alles mögliche verbaut.

Türchen

Ich durfte auch ein wenig mithelfen. Die Türchen waren meine Aufgabe. Ich vermass die Öffnung, dann wurde zugeschnitten und da ich dachte es dürfte noch ein Farbklecks rein, da das ganze Bett relativ dunkel ist, wurden sie noch Apfelgrün angemalt. Passend zur Bettwäsche und zum Teppich.

Eine passende Matratze

Nun ging die Suche nach einer geeigneten Matratze los. Von einer Freundin, die sich auch ein neues Bett in ihren Camper bauten, erfuhr ich das es Klappmatratzen gab und sie solche hätten. Ich fand das wäre auch etwas für uns und wurde schnell fündig. Man konnte zudem noch auf Mass anfertigen lassen. In der Zwischenzeit hatte Mister RoadTrip aber schon eine Matratze ausgewählt und wollte sich nicht von der Idee einer Klappmatratze überzeugen lassen. So wurde „seine“ Matratze bestellt. Ich war ein wenig skeptisch, da sie 15 Kilo wiegt, doch ich liess mich überraschen.

Nun ist das gute Stück im Bus und wisst ihr was? Es ist ein Traum! Die Matratze ist eine Gelschaummatratze und passt sich wunderbar dem Körper an. Ich wollte nicht mehr runter von ihr. So stelle ich es mir vor wenn man sagt, man liege wie auf Wolken!

Ich liebe unser neues Bett! Was meint ihr dazu?

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Comments 4

    1. Post
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  1. Hallo zäme.
    Gratuliere zu dieser neuen Stauraum-Idee mit toller Umsetzung. Bett sieht wirklich superbequem aus. Nur frage ich mich, ob dadurch die hintere Sitzgelegenheit geopfert wurde? Könnt ihr da hinten nicht mehr gemütlich sitzen und müsst jedes Mal die vorderen Sitze drehen? Als T3-Joker-Fahrer weiss ich, dass es auf Fahrerseite mit der Westfalia-Küchenzeile ziemlich eng werden kann. Wie esst ihr im Bus?
    Weiterhin viel Spass bei der Vorbereitung und dann einen guten Start ins grosse Abenteuer!! So cool!
    Gruss, Adrian

    1. Post
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      Hallo Adrian,

      Vielen Dank für das Kompliment zur Stauraum Idee!
      Ja wir haben die Klappbank geopfert. Ging für uns nicht anders, aber da ich nicht die Grösste bin, kann ich trotzdem noch gemütlich sitzen. Für meine bessere Hälfte geht das nicht, doch unsere Kühlbox kann super als Hocker benutzt werden. So müssen wir die Sitze nicht immer drehen. Essen ist auch kein Problem, da wir ja zwei Tische haben kann ich auf dem Bett sitzen und essen und Mister RoadTrip auf dem Hocker oder Beifahrersitz. Doch das nur, wenn es wirklich sehr kalt ist und/oder stürmt draussen. Ansonsten sitzen wir am liebsten draussen. 😉
      Somit sehen wir dem Ganzen positiv entgegen und ob sich das bewährt wird sich noch zeigen. Im schlimmsten Fall wird auf der Reise wieder umgebaut, lol…

      Liebe Grüsse
      Veronica

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