Backen auf Roadtrips: Dutch Oven oder Omnia?

RoadTrip-GirlRezepte, Tipps und Tricks 4 Comments

Backen unterwegs, wie soll das gehen?

Man kann unterwegs auch ohne Backofen Pizza machen. Das geht super in einer Pfanne, auch einzelne Kuchenböden können so gemacht werden. Nur ist das auf die Dauer doch nicht wirklich backen.
Wir haben einen Backofen, den man auf den Gasherd stellen kann und so Brot oder andere Sachen backen kann. Richtig zufrieden war ich aber immer noch nicht. Er ist relativ gross und wird sehr heiss, so dass man sich auch mal die Finger verbrennen kann.

Dutch Oven

Auf der Suche nach neuen Ideen, stiess ich schnell auf verschiedene Anbieter. Da gibt es den Dutch Oven.

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Ein dreibeiniges Gefäss aus Gusseisen, das man zum kochen, braten oder backen verwenden kann. Von vielen geliebt, da er einfach zu handhaben ist und auf offenem Feuer anwendbar ist. Er hat einen festsitzenden Deckel, mit hochgezogenem Rand. Auf den Deckel kann man, dadurch das der Rand hochgezogen wurde, Kohlestücke draufpacken und hat eine Ober und Unterhitze wie bei einem Backofen.

An sich eine tolle Sache, doch irgendwie überzeugte es mich auch nicht wirklich. Vielleicht, weil ich nirgends ein Bild fand, indem man im Dutch Oven einen Kuchen gebacken hat? Ich kann es euch nicht erklären, doch ich suchte weiter.

Gasbackofen

Es gibt auch richtige Backofen die wirklich so sind wie man sie kennt. Da wir aber keinen Platz für so einen Richtigen haben in unserem VW Bus, ist an so etwas nicht zu denken.

Omnia

Nach etlichen weiteren Recherchen, stiess ich auf den Omnia.

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Er sieht aus wie eine Gugelhopfform und ist auch sehr handlich. Er besteht aus einer Backform, einem Deckel mit Loch und einem speziell geformten Untersatz. Durch diese drei Teile entsteht die Unter und Oberhitze. Darin kann man wirklich alles machen. Brot, Auflauf, Geschmortes und vieles mehr. Ach ja und Kuchen!

Was mir auch noch gut gefällt an dem Teil ist, der Deckel hat eine dunkelpinke Farbe. Mister RoadTrip hat sich nicht wirklich darüber gefreut, eigentlich war es ihm total egal. Hauptsache, es kann in dem Ding was leckeres zubereitet werden. Da er ja offiziell bestätigt hat, dass er auf unserer Reise der Koch sein wird, hätte ich ein wenig mehr Begeisterung erwartet. Nun ja, ist vielleicht auch besser so. Wäre doch irgendwie untypisch, wenn er sich wirklich gefreut hätte, oder?

Leider kann man ihn nicht auf das offene Feuer stellen. Gas oder Benzinkocher ist die Gebrauchsart des Omnia. Das ist leider ein dicker Minuspunkt. Da ich aber von sehr vielen zufriedenen Camper berichtet bekam, dass es sich wirklich lohnt, habe ich mich dann doch für den Omnia entschieden.

Es gibt sogar ein 64-seitiges Rezeptbuch nur für den Omnia. Kaufen werde ich es mir nicht, da ich lieber selber tüftle was alles so machbar ist damit.

Eine kleine Herausforderung wird es Anfangs sein, die richtige Temperatur einzustellen, doch ich denke, dass es nicht viel braucht, bis man weiss wie es geht. Erstmals auf kleiner Flamme anfangen und dann steigern. So kann sicherlich nicht all zu viel passieren. Laut Hersteller ermittelt man die richtige Wärme ungefähr so:

Tragbare Elektroplatte mit 1500W: auf der höchsten Stufe
Spirituskocher mit dem Effekt von 2000W: etwas mehr als die Hälfte
Gasherd mit 2500W: etwas oberhalb der Sparflammen

Ich freu mich schon darauf, wenn ich (oder Mister RoadTrip) ihn das erste Mal unterwegs ausprobieren kann. Werde ich immer noch so begeistert sein? Wer weiss… Ich denke aber schon. Was meint ihr? Hättet ihr euch auch für den Omnia entschieden oder doch eher für den Dutch Oven?

 

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Comments 4

  1. Wir müssten das Omnia mal auf dem Rost vom Dreibein über der Glut ausprobieren. Mit Temperaturmessung den Abstand erroieren und reproduzieren…!?

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  2. Der Omnia ist schon ein langjähriger Begleiter auf meinen Trips. Warmes Brot, Brötchen und Kuchen sind der wahre Luxus, wenn man im afrikanischen Busch unterwegs ist. Ich kann das Teil nur wärmstens empfehlen.

    Schöne Grüße

    1. Post
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